Da wir gerade ein langes Wochenende haben (am Samstag ist der Geburtstag des Imam Ali), bin ich nach Schiraz gefahren. Die Stadt hat ein leicht mediterranes Flair mit sehr viel Palmen. Gerade habe ich das Grabmal des Dichters Hafis besucht, von dem ich ja schon in meinem allerersten Bericht geschrieben habe und gleich werde ich den Bazar und einige Moscheen erkunden. Morgen geht es dann nach Persepolis.
Hier ist es uebrigens noch etwas heisser als in Isfahan, aber dadurch, dass die Luft sehr trocken ist, laesst es sich aushalten.
jueves, 26 de julio de 2007
domingo, 22 de julio de 2007
Polywanien – oder die Kopftuchfrage
Als in Europa diskutiert wurde, ob das Tragen von Kopftuechern verboten warden soll (wie es ja in Frankreich passiert ist), war meine Meinung ganz klar. Ich war gegen ein Verbot, zum einen weil dies meinem Toleranzgefuehl widerspricht und weil ich finde, dass man mit Verboten nur wenig erreicht. Im schlimmsten Fall verstaerkt man dadurch bestimmte extremistische Haltungen nur noch mehr.
Aber hier bin ich dabei, meine Meinung etwas zu aendern. Nicht weil mich das Kopftuch fuerchterlich stoert. Man gewoehnt sich an alles, und ich habe gestern sogar mit Kopftuch auf dem Balkon gesessen und Kaffee getrunken. Aber der “hijab” ist fuer mich immer weniger eine religioese Frage. Vielmehr ister er ein von Maennern (und nicht von Gott!) ausgdachtes Instrument, um Frauen zu unterdruecken (ja, ja es sieht aus, als ob ich hier zur Radikalfeministin werde). D. h. die Religion ist nur ein Vorwand. Ich gehe dabei sogar noch weiter, denn ich glaube, dass selbst die Frauen, die behaupten, das Kopftuch freiwillig zu tragen, im Irrtum sind. Schliesslich befolgen sie nur eine von Maennern geschaffene frauenfeindliche Tradition
Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, das man mit Verboten nichts erreicht. Ein Dilemma also.
Aber jetzt moechte ich mal, dass ihr euch folgende Situation vorstellt:
Man hat euch einen Traumjob in einem Traumland namens Polywanien, das in der Suedsee liegt, angeboten. Ihr habt also die Gelegenheit, ein Jahr lang in diesem Paradies zu bleiben. Ich brauche wohl auch nicht zu sagen, dass das Gehalt mehr als grosszuegig ist.
Allerdings gibt es ein kleines Problem. Die Gesetze Polywaniens verlangen, dass sowohl Maenner als auch Frauen ueberall oben ohne herumlaufen (die Temperaturen erlauben das ohne weiteres…).
Was wuerdet ihr machens? Wuerdet ihr den Job annehmen oder wuerdet ihr euch beim Gedanken, oben ohne herumzulaufen unwohl fuelen und das Angebot ausschlagen?(Wie ihr sicher gemerkt habt ist diese Frage hauptsaechlich an Frauen gerichtet ;-))
Aber hier bin ich dabei, meine Meinung etwas zu aendern. Nicht weil mich das Kopftuch fuerchterlich stoert. Man gewoehnt sich an alles, und ich habe gestern sogar mit Kopftuch auf dem Balkon gesessen und Kaffee getrunken. Aber der “hijab” ist fuer mich immer weniger eine religioese Frage. Vielmehr ister er ein von Maennern (und nicht von Gott!) ausgdachtes Instrument, um Frauen zu unterdruecken (ja, ja es sieht aus, als ob ich hier zur Radikalfeministin werde). D. h. die Religion ist nur ein Vorwand. Ich gehe dabei sogar noch weiter, denn ich glaube, dass selbst die Frauen, die behaupten, das Kopftuch freiwillig zu tragen, im Irrtum sind. Schliesslich befolgen sie nur eine von Maennern geschaffene frauenfeindliche Tradition
Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, das man mit Verboten nichts erreicht. Ein Dilemma also.
Aber jetzt moechte ich mal, dass ihr euch folgende Situation vorstellt:
Man hat euch einen Traumjob in einem Traumland namens Polywanien, das in der Suedsee liegt, angeboten. Ihr habt also die Gelegenheit, ein Jahr lang in diesem Paradies zu bleiben. Ich brauche wohl auch nicht zu sagen, dass das Gehalt mehr als grosszuegig ist.
Allerdings gibt es ein kleines Problem. Die Gesetze Polywaniens verlangen, dass sowohl Maenner als auch Frauen ueberall oben ohne herumlaufen (die Temperaturen erlauben das ohne weiteres…).
Was wuerdet ihr machens? Wuerdet ihr den Job annehmen oder wuerdet ihr euch beim Gedanken, oben ohne herumzulaufen unwohl fuelen und das Angebot ausschlagen?(Wie ihr sicher gemerkt habt ist diese Frage hauptsaechlich an Frauen gerichtet ;-))
Polivania – o la cuestion del velo
Cuando en Europa se discutia si prohibir o no el velo por ejemplo en las escuelas (tal y como se ha hecho en Francia), yo en un principio estaba muy, pero que muy en contra ya que pienso que con las prohibiciones no se llega a ninguna parte y que en el peor de los casos incluso se acentuan algunas posturas extremistas.
Sin embargo, estando aqui estoy cambiando un poco de idea. No porque me molesta el panuelo, no es para tanto, te acostumbras. Pero me parece una cada vez mas una medida de opresion de las mujeres ideada por los hombres. Lo de la religion no es mas que un pretexto. Y es mas, comienzo a pensar que incluso las mujeres que afirman llevar el velo por decision propia estan equivocadas ya que se basan precisamente en esta tradicion machista. Bueno, ya veis me estoy convertiendo en feminista radical…
Pero, claro, sigo pensando que las prohibiciones tampoco son muy afortunadas. Pero quisiera que os imaginais la siguiente situacion:
Acabais de llegar a un pais maravilloso situado en los Mares del Sur, llamado Polivania. Os han ofrecido un trabajo aun mas maravilloso y teneis la oportunidad de quedaros un año entero en este paraiso. Huelga decir que el sueldo tambien es una maravilla.
Solo hay un pequeno problema. Las leyes de Polivania exigen tanto de los hombres como de las mujeres ir con el pecho descubierto (bueno, como os podeis imaginar las temperatures lo permiten…).
Que hariais? Aceptarias esta oferta o os sentirias tan incomodas que preferis rechazarla?
Sin embargo, estando aqui estoy cambiando un poco de idea. No porque me molesta el panuelo, no es para tanto, te acostumbras. Pero me parece una cada vez mas una medida de opresion de las mujeres ideada por los hombres. Lo de la religion no es mas que un pretexto. Y es mas, comienzo a pensar que incluso las mujeres que afirman llevar el velo por decision propia estan equivocadas ya que se basan precisamente en esta tradicion machista. Bueno, ya veis me estoy convertiendo en feminista radical…
Pero, claro, sigo pensando que las prohibiciones tampoco son muy afortunadas. Pero quisiera que os imaginais la siguiente situacion:
Acabais de llegar a un pais maravilloso situado en los Mares del Sur, llamado Polivania. Os han ofrecido un trabajo aun mas maravilloso y teneis la oportunidad de quedaros un año entero en este paraiso. Huelga decir que el sueldo tambien es una maravilla.
Solo hay un pequeno problema. Las leyes de Polivania exigen tanto de los hombres como de las mujeres ir con el pecho descubierto (bueno, como os podeis imaginar las temperatures lo permiten…).
Que hariais? Aceptarias esta oferta o os sentirias tan incomodas que preferis rechazarla?
sábado, 21 de julio de 2007
Carolina-jan
Este mensaje lo escribo especialmente, para ti, pero por supuesto los demas tambien. Este fin de semana fui al palacio chehel-o-sotun y al bazaar. Alli me podria haber dejado un dineral… Y el viernes por la tarde, finalmente, quede para coger uno de estos barquitos a pedales que hay cerca del si-o-seh-pol. Durante la semana me queda bastante poco tiempo ya que nos hacen estudiar bastante. Por supuesto no nos obligan (son bastante flexibles) pero en clase corren bastante y si lo quieres aprovechar, tienes que dedicarle unas tres, cuatro horas como minimo. Pero nuestra residencia se encuentra en un parquet muy bonito y puedes coger tus libros y sentarte debajo de un arbol.
jueves, 19 de julio de 2007
Ein Blick aus dem Fenster
Aud den ersten Blick wirkt Isfahan wie eine ganz normale 2-Millionen-Stadt. Dies ist zum Beispiel der Ausblick, den ich von meinem Balkon aus habe. Den Balkon benutze ich uebrigens vor allem zum Waesche aufhaengen, da ich nur wenig Lust habe, mich mit dem "hijab" in die pralle Sonne zu setzen. Die Temperaturen hier sind uebrigens seit drei Tagen durchaus sehr angenehm. Ich schaetze so knapp 35C bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit.
Imam-Moschee
Die Imam-Moschee steht am Imam-Platz, der viele der wichtigsten und schoensten Bauwerke der islamischen Architektur vereinigt. Schah Abbas der Grosse, der diese Moschee hat errichten lassen, war uebrigens ein sehr rabiater Mensch. Zwei seiner Soehne hat er umgebracht und einen geblendet. Auch der Baumeister der Imam-Moschee musste um sein Leben fuerchten, weil er sich den Anordnungen des Schahs wiedersetzt hat.











Fotos, Fotos, Fotos - Si-o-seh-Bruecke
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